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Die Therapie des Schwangerschaftsdiabetes besteht im Wesentlichen aus einer Verbesserung der Ernährung und Bewegung. Bei über 80 % aller Betroffenen kann der Schwangerschaftsdiabetes auf diese Weise erfolgreich behandelt werden. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse,  Obst und Salate sollten schnell in den Blutkreislauf gelangende Kohlenhydraten (Haushaltszucker oder Fruchtsäfte)  vorgezogen werden. Die Schwangere mit Diabetes lernt, selbst ihren Blutzucker zu messen. Diese Blutzuckerselbstmessungen erfolgen zunächst 6-7 Mal täglich, im weiteren Verlauf der Schwangerschaft, je nach Entwicklung der Blutzuckerprofile, auch weniger häufig.  Wenn trotz Optimierung von Ernährung und körperlicher Aktivität die Zielwerte für den Blutzucker überschritten werden, wird eine (in den allermeisten Fällen nur während der Schwangerschaft notwendige) Therapie mit Insulin empfohlen. Falls ein Schwangerschaftsdiabetes unentdeckt oder unbehandelt bleibt, kann dies zu großen und schweren Kindern führen und das Risiko für Komplikationen bei der Geburt erhöht sein.